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Suchtpräventionstage 2015

„Ich mach' die Welt, so wie sie mir gefällt.“ Warum Pippi Langstrumpf nicht süchtig wurde und es geschafft hat ihren eigenen Weg zu finden. – Das war nur eins der verschiedenen Themen, mit denen sich die Schülerinnen unserer Schule in den Suchtvorbeugungstagen beschäftigten.

An drei Tagen in der vergangenen Woche setzten sich die Mädchen der achten Klassen in der Schönstatt-Au mit verschiedenen Formen von Suchtverhalten auseinander. Dabei spannte sich der Bogen von Alkoholmissbrauch über Schönheits- und Schlankheitswahn bis zur Handy- bzw. Computerabhängigkeit. Einige beschäftigten sich mit den sogenannten Freunden in den Social Networks, andere widmeten sich der Baustelle „Körper“ und schauten sich an, wie man in einer schönheitssüchtigen Welt überleben kann.

Lehrerinnen und Lehrer hatten sich in die Thematik eingearbeitet und leiteten die Gruppen.  Fachliche Verstärkung boten die Diplomsozialpädagogin Michaela Zoll, sowie Werner Rasch von der Fachstelle für Suchtvorbeugung und Kriminalhauptkommissar Meinolf Müller vom Kreis Borken.

Das Thema „Internetsucht“ bekam einen besonderen Schwerpunkt durch ein Gastspiel des „Weimarer Kulturexpress“. In dem Theaterstück „Sprich mit mir“ verdeutlichten die Schauspielerinnen Bettina Brezinksi als Jule und Stefanie Masnik in der Rolle der Mutter, sehr eindrucksvoll, wie sich Jugendliche bei Problemen in eine virtuelle Welt flüchten. Sie sind für die reale Welt nicht mehr ansprechbar. Im anschließenden Theatergespräch wurde die Problematik noch einmal auf den Punkt gebracht.

„Jugendliche stark machen“ ist oberstes Ziel der drei Bausteine zur Suchtvorbeugung an der Schönstätter Marienschule. Neben dem Anti- Raucher- Programm „Be Smart – Don't Start“ und dem Lions-Quest Programm „Erwachsen werden“ sind die Suchtpräventionstage der achten Kassen ein wichtiger Schwerpunkt.

Am letzten Tag in der Schönstatt Au stellten alle Arbeitsgruppen in einer Präsentation auf der Bühne ihre Ergebnisse vor. Hier wurde besonders die kreative Vielfältigkeit der Projektgruppen deutlich. Die Gesamtleitung der Suchtpräventionstage hatte Elisabeth Eiting.

Galerie: Suchtpräventionstage 2015