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Die 9a besucht Moschee

„Das Fremde verstehen – sich auf andere einlassen“. Das war die Grundlage des Besuches der Moschee in Ahaus von der Klasse 9a. Im Religionsunterricht hatten sich die 24 Mädchen mit dem Islam auseinandergesetzt. Jetzt wollten die Schülerinnen wissen wie hier in Deutschland der Islam praktiziert wird.
Die Türkisch-Muslimische Kulturgemeinde Ahaus öffnet immer wieder gern die Türen ihrer Moschee um Nichtmuslime über ihren Glauben zu informieren. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von dem prachtvollen Gebetsraum der Moschee. Mit arabischen Schriftzeichen bemalte Fliesen verzieren die Wände. Der untere Teil des Raumes ist den Männern beim Gebet vorbehalten, während sich in einer oberen Ebene die Frauen versammeln. Regelmäßig treffen sich hier die muslimische Gemeinde Ahaus und Gäste aus dem ganzen Kreisgebiet zum Freitagsgebet.
Der zweite Vorsitzende der Gemeinde gab den Schülerinnen zahlreiche Informationen über das muslimische Alltagsleben und die Gebetsrituale in der Moschee. Dabei zeigte er auf, was es heißt Muslimin oder Moslem zu sein. Der Turm der Moschee, das Minarett, sei nicht in Gebrauch, so erfuhren die Mädchen, da das Rufen des Muezzin in Deutschland nicht erlaubt sei. Am Ende rezitierte der Hodscha, der ausgebildete Vorbeter, in singender Form auf Arabisch Verse aus dem Koran. Besonderes Ziel des Besuchs war den friedlichen Islam kennenzulernen und ihn von den Terror verbreitenden Islamisten zu unterscheiden.