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Kulturabend 2017

„Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“ sangen die Mädchen der 5b und hatten dabei selber sichtlich Spaß an ihrem tollen Video. Entsprechend der Vorlage von den Wise Guys hatten sie lustige Filmszenen gedreht und für den großen Kulturabend der Schönstätter Marienschule zusammengestellt. Bei 30°C konnten Eltern, Freunde und Verwandte der Schülerinnen in der vollbesetzten Aula den Spaß der Mädchen gut nachvollziehen.

Der Zehner-Musikkurs unter der Leitung von Musiklehrer Florian Herda hatte ein tolles Programm auf die Bühne der Borkener Mädchenrealschule gebracht. Und so folgte am Dienstagabend ein Highlight dem anderen. Musik von der Schulband und schweißtreibende Tanzdarbietungen der verschieden Jazztanzgruppen wechselten mit lustigen Sketchen. „Ordnung beginnt im Kopf“ tadelte der Lehrer seine Schüler im kleinen Theaterstück der Klasse 5a immer wieder, nachdem Eltern ihren Kindern während des Unterrichts Pausenbrot, Hausaufgabenhefte und anderes nachbringen mussten. Als dann eine alte Frau die Bühne betrat und ihrem Sohn, dem Lehrer, das rote Notenbüchlein nachbrachte, hatten die Schülerinnen das Lachen des Publikum auf ihrer Seite und es gab reichlich Applaus. Genau hinhören mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Theaterspiel der Plattdeutsch-AG. Sie präsentierte das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ und für manche Gäste im Publikum war es sicher nur über den Zusammenhang zu verstehen „dat sick de kleene Söte int Beddenschapp verstoppt hadde“. Die Turn-AG lieferte in rasanter Abfolge an Schwebebalken und Kästen einen tollen Mix aus Akrobatik, Rollen und Sprüngen.

Schülersprecherin Sophia Bockenfeld und Lilly Niehaves begleiteten das Publikum mit einer Mischung aus Urlaubs- und Sommerfeeling durch den Abend. In der Pause hatten die Zehntklässlerinnen für die nötigen Erfrischungen gesorgt, die bei den hochsommerlichen Temperaturen reißenden Absatz fanden. Am Ende gab es am Ausgang für den rundum gelungenen Kulturabend dann auch reichlich Spenden. Wegen des großen Interesses, wurde der Kulturabend zweimal aufgeführt. Und so mussten die Schülerinnen am darauffolgenden Tag noch einmal ran. Reichlich Applaus entschädigte für alle Mühen.