Sozialpraktikum
Zum zweiten Mal führte die Schönstätter Marienschule das Projekt „Sozialpraktikum“ durch. 22 Schülerinnen nahmen im Rahmen der NRW-Initiative „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ an dem Modul 10 „Sozialpraktikum“ teil. Hierbei geht es darum, Schülerinnen und Schülern das breite Spektrum beruflicher Möglichkeiten im sozialen und gesundheitlichen Bereich deutlich zu machen.
Vier Monate lang arbeitete das Team der Schönstätter Marienschule an diesem Projekt. 20 Stunden hatten die Mädchen in sozialen Einrichtungen zu absolvieren. Altenpflege, Erzieherin, Sozialpädagogin, Heilerziehungsspflege, medizinischer Dienst, und Physiotherapie – sehr unterschiedlich waren die Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln. Jeder Einsatz verlangte Engagement und war neben den schulischen Anforderungen zu leisten. Viele Arbeitsstunden fanden deshalb in den Herbstferien statt. Zusammen mit ihren Lehrerinnen und Projektleiterinnen Anne Schemmer und Alexandra Hey trafen sie sich einmal wöchentlich in der Schule zur Teambesprechung.
Ein weiterer Teil des Projektes waren verschiedene Betriebserkundungen wie z. B. der Besuch der Seniorenresidenz „Augustinum“ in Essen.
Besonderen Spaß machte den Schülerinnen der Selbsterfahrungs- und Abenteuer Workshop. Hier ging es darum eigene Team- und Kommunikationsfähigkeiten zu erproben. Ziel war es, die soziale Kompetenz als Voraussetzung für einen sozialen Beruf, zu fördern. „Es war anstrengend, aber es war eine tolle Erfahrung!“ resümierten die Schülerinnen bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag.
An diesem Präsentationsabend in der Schule zeigten die Mädchen die Ergebnisse ihres Praktikums. Kompetent und mit etwas Stolz stellten sie ihren Eltern und den Gästen in einer PowerPoint-Präsentation die verschiedenen Berufsfelder vor, wobei sie besonderen Wert auf die Darstellung eigener Erfahrungen legten.
Abschied
115 Jahre Schuldienst – geballte Pädagogik. 101 Jahre davon nur an der Schönstätter Marienschule. Mary Wülfing, Roswitha Masqueliez und Sandra Campbell verlassen den Schuldienst um sich in aller Ruhe einem neuen Lebensabschnitt widmen zu können.
Mary Wülfing, aufgewachsen in Oxford/England, unterrichtete seit 1971 an der Borkener Mädchenrealschule das Fach Englisch.
Sandra Campbell hat ihre Wurzeln in Schottland und kam 1972 an die Schule. Sie unterrichtete die Fächer Englisch, Geschichte und in einer Arbeitsgemeinschaft noch das Fach Spanisch.
Beide Lehrerinnen zeichnete als sogenannte „Native-Speaker“ eine besonders hohe Fachkompetenz aus und es war ihnen ein Herzensanliegen ihre Muttersprache den Schülerinnen umfangreich zu vermitteln. Durch viele Klassenfahrten nach London und in Borkens Partnerstadt Whitstable halfen sie den Mädchen Land und Leute kennenzulernen und die Sprache anzuwenden. Sandra Campbell setzte sich außerdem für den Austausch mit den anderen Borkener Partnerstädten ein und begleitete viele Schülerinnen nach Mölndal.
Auch für Roswitha Masqueliez, die seit 1977 an der Schönstätter Marienschule die Fächer Französisch, Erdkunde und Geschichte unterrichtete, war das Anwenden der französischen Sprache ein starker Schwerpunkt. Sie intensivierte den Schüleraustausch mit der Partnerschule „Collège Jeanne d’Arc“ im nordfranzösischen Cambrai. Mit den besten privaten Beziehungen nach Frankreich verstand sie es immer wieder, die Mädchen mit Insiderwissen zu versorgen.
Mary Wülfing, Sandra Campbell und Roswitha Masqueliez erlebten viele pädagogische, personelle und bauliche Veränderungen an der Schule mit. Aber bei allen Veränderungen stand die Arbeit mit den Schülerinnen für sie im Mittelpunkt. Unzählige Mädchen haben die drei Lehrerinnen im Laufe der Jahrzehnte unterrichtet und sind deshalb vielen Frauen in Borken und Umgebung bestens bekannt und in guter Erinnerung.
In einer Feierstunde verabschiedeten sie sich von den Kolleginnen und Kollegen. Michael Grevenbrock bedankte sich als Schulleiter für die geleistete Arbeit und Provinzoberin Schwester Antonia übermittelte den Dank des Schulträgers.
Schulfeiertag 2011 - Afrika-Projekt
Schon von weitem hörte man die Trommeln aus der Aula der Schönstätter Marienschule. Es war Schulfeiertag. Circa sechzig Mädchen, alle mit afrikanischen Trommeln zwischen den Knien, nahmen den Rhythmus von Daniel Sarpong aus Ghana auf. Für einen Tag war der Unterricht ausgesetzt.
Alljährlich feiert die Schule am 12. September am Fest Mariä Namen den Namenstag der Schule mit immer unterschiedlichen Aktionen. In diesem Jahr stand das Thema „Afrika“ auf dem Programm. Zu diesem Schwerpunkt war die „Initiative Black&White“ eingeladen worden.
Die Gruppe, in der Deutsche und Afrikaner zusammenarbeiten, setzt sich mit den Fragen der Globalisierung und der Umsetzung der Millenniumsziele in den afrikanischen Ländern auseinander. In Schulen und anderen Einrichtungen berichten sie über Afrika und vermitteln den Jugendlichen die afrikanische Kultur.
Begonnen hatte alles mit einem Gottesdienst in der Remigiuskirche für die ganze Schulgemeinschaft. Bereits hier stand das Thema Afrika im Mittelpunkt und so trug die „Initiative Black&White“ zur musikalischen Gestaltung bei.
Beim anschließenden Auftaktkonzert in der Schulaula wurden die Mädchen kurz auf die verschiedenen Projektgruppen eingestimmt. Die Schülerinnen der fünften bis siebten Klassen hatten am Montag ihre Workshops, während sich die Mädchen der Jahrgänge acht bis zehn bis zum Dienstag gedulden mussten.
Beim Trommelkurs konnte Daniel Sarpong die Mädchen schnell für sein Instrument begeistern und die Schülerinnen hatten viel Spaß beim gemeinsamen Trommeln. Marina Konan von der Elfenbeinküste motivierte im Tanz-Workshop die Schülerinnen den afrikanischen Rhythmus mit dem ganzen Körper aufzunehmen.
„Akuna matata“, was so viel heißt wie „keine Sorgen“, klang es aus dem Workshop „Afrikanische Lieder“ mit Elisabeth Niamkey von der Elfenbeinküste und Gabriel Fundi aus der Demokratischen Republik Kongo.
Der Koordinator der Gruppe, Wolfgang Lieberknecht, gab in einer Power-Point-Präsentation mit Bildern aus Afrika Basisinformationen zu Afrika und den afrikanisch-europäischen Beziehungen.
Globalisierungsprobleme, UN-Milleniumsentwicklungsziele und mögliches Engagement für bessere Lebensbedingungen in Afrika standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen.
Da die einzelnen Projekte immer nur kurze Zeit dauerten, hatten alle Schülerinnen die Möglichkeit an allen vier Workshops teilzunehmen.
In einem zusätzlichen Nachmittagsangebot konnten interessierte Schülerinnen ihre Trommelfähigkeiten erweitern oder sich von den Afrikanerinnen bunte Rastazöpfe in die Haare einflechten zu lassen. Darüber hinaus gab es eine Diskussionsrunde, wie wir uns für ein besseres Miteinander aller Menschen einsetzten können.
Beim gemeinsamen Abschluss in der Aula dankte Schulleiter Michael Grevenbrock der Gruppe dafür, „dass Sie uns Afrika ein Stück näher gebracht haben“.
Schulentlassung 2011
Einen stimmungsvollen Abschied unter dem Motto „Open your heart – Zukunft wagen“ bereiteten die Neuntklässlerinnen der Schönstätter Marienschule den Entlassschülerinnen.
Nach dem Gottesdienst in der Schönstatt-Au, zelebriert von Propst Leenders, fand in der Aula der Schule die Zeugnissübergabe statt.
Ein buntes Programm aus Musik, Tanz und natürlich dem traditionellen multimedialen Rückblick auf, wie Schülersprecherin Annika Böggering es in Ihrer Abschlussrede zusammenfasste, 6480 Stunden Vertrauen und Zusammenhalt. Die stellvertretende Schulleiterin Schwester Gertrud Foemer übermittelte die Grüße des erkrankten Schulleiters Michael Grevenbrock und sprach den Dank der Schule an Eltern, Lehrerinnen und Lehrer aus.
In ihrer Rede erinnerte die stellvertretende Schulleiterin an ein Aufnahmegespräch vor sechs Jahren, bei dem eine Schülerin auf die Frage, warum sie zur Schönstätter Marienschule wolle, antwortete: "Weil ich mich hier nicht verlaufe!"
Schwester Gertrud erkannte in diesen Worten ein Grundanliegen der Schule, nämlich dem Wunsch nach Geborgenheit und Orientierung nachzukommen. „Ihr habt euch nicht verlaufen“, sagte sie den Entlassschülerinnen, „tragt eure Wünsche und euer Wissen in die Zukunft.“
Provinzoberin Schwester Antonja Schomberg bot den Mädchen die Schönstatt-Au an als Ort, an dem sie gemäß dem Abschlussmotto ihr Herz in die Sonne halten könnten. Darüber hinaus übermittelte sie Grüße der indischen Partnerschule in Bangalore. Gerade auch die diesjährigen Entlassschülerinnen haben sich in besonderer Weise auch immer wieder für die Bedürfnisse ihrer indischen Partnerschule eingesetzt.
Die guten Wünsche der Stadt übermittelte die stellvertretende Bürgermeisterin Evegret Kindermann. In ihrem Grußwort forderte sie die Entlassschülerinnen auf, die Zukunft nicht nur zu wagen, sondern freudig darauf zuzugehen, denn die Zukunft brauche starke und selbstbewusste Frauen.
Der Schulpflegschaftsvorsitzender Benedikt Kemper übermittelte den Dank der Eltern.
Berufsinformationstag
„Wussten Sie schon immer, ob Sie Apothekerin werden wollten?“
Geduldig erklärte Ilona Leesing, dass sie nach dem Realschulabschluss 1994 zunächst eine Ausbildung als Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) absolviert habe und erläuterte dann ihren weiteren Berufsweg. Viele Fragen gab es für die 11 ehemaligen Schülerinnen der Schönstätter Marienschule, die am Freitag, den 27. Mai von ihrem beruflichen Werdegang berichteten.
Mit dem Berufsinformationstag beschritt die Schule neue Wege, um den Schülerinnen bei der Berufswahl zu helfen. „Wir haben im Laufe der Jahre Hunderte von Schülerinnen entlassen, die alle viele unterschiedliche berufliche Erfahrungen gemacht haben. Auf diese Erfahrungen wollen wir zurückgreifen,“ so Schulleiter Michael Grevenbrock in seinen Begrüßungsworten an die Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen und interessierten Eltern.
Die ehemaligen Schülerinnen kamen aus ganz unterschiedlichen Berufszweigen wie Bankwesen, Handwerk, Technisches Zeichnen, Biomedizin, soziale Berufe und Modemarketing. Jede stellte in kleinen Gruppen ihren Berufszweig mit Ausbildung, Arbeitsaufgaben und Weiterbildungsmöglichkeiten vor. Auch ganz praktische Fragen wie zum Beispiel „Wie komme ich nach Gelsenkirchen zur Fachschule?“ wurden dabei geklärt. Für weitere Auskünfte stand Frau Finke von der Agentur für Arbeit zur Verfügung. „Eine gelungene Aktion, die bestimmt wiederholt wird“, resümierte Lehrerin Maria Wolters, Projektleiterin und Studien- und Berufswahlorientierungskoordinatorin der Schule.
Kulturabend 2011
„Achtung! Frauenpower!“ hieß es am Mittwoch und Donnerstagabend (18. Und 19. Mai) in der Schönstätter Marienschule. Lange hatten sich die Schülerinnen auf ihren Kulturabend vorbereitet bis nun endlich der Vorhang aufging. Besonders die Schülerinnen der fünften Klassen fieberten aufgeregt ihrem großen Auftritt entgegen. Endlich konnten sie ihren Eltern, Verwandten und Freunden zeigen, was sie drauf hatten. Mit Schwung und Gefühl präsentierten sie eine Szene aus der „Zauberflöte“, in der es hieß: Pa-Pa-Pa-Pa-Pa-Pagena. Die Mädchen des Schulchors zeigten noch einmal Szenen aus ihrem Musical „Toms Traum“. Kreatives, Schwungvolles, Sportliches und Geistreiches – ein ständiger Wechsel in den Darbietungen bot den Zuschauern in der Aula ein abwechslungsreiches Programm.
Die Schülerinnen der Turn-AG, die vor einigen Monaten Vize-Landesmeister geworden waren, hatten eine tolle Abfolge zum fließenden Bodenturnen einstudiert. Vom einfachen Rollen steigerten sich die Übungen bis zum Flick-Flack am laufenden Band.
Physikalisch wurde es bei der Präsentation Roboter-AG. Die Schülerinnen ließen Ihre Lego-Roboter zum Schulsong tanzen und erklärten per Kameraübertragung technische Details zur Roboterprogrammierung. „Öwer dat Handyverbot anne Schoole“ ärgerten sich die Mädchen der Plattdeutsch-AG. „ Wi sall wie dann usse Termine för den Noamiddach maken?“ fragten sie sich. Step-Aerobic der Tanz-AG und Darbietungen der Schulband waren weitere Höhepunkte im Programm. Lisa Böhle und Sabrina Brand aus den zehnten Klassen zeigten ihre gesangliche Stärken mit dem Lied „ Dear Mr. President.“ Lautstark wurde es dann auf der Bühne als die „Putzfrauen“ des Zehner-Musikkurses mit Eimern, Schrubbern und anderem Putzgerät bewaffnet, mitreißend den Takt des „Chemical Crash“ aufnahmen. Sonja Langela und Linda Wansing (beide 10a) führten in frechem Outfit und mit kecken Sprüchen durch das Programm. Die Gesamtleitung hatte Musiklehrerin Britta Wehner. Zwei gelungene Aufführungen, die jeweils mit viel Beifall belohnt wurden.
Doncaster Youth Swing Orchestra
Ein musikalisches Highlight erlebten die Schülerinnen der Schönstätter Marienschule am Donnerstagmorgen in ihrer Aula.
Statt Mathe oder Vokabeln lernen stand Swing auf den Stundenplan. Das „Doncaster Youth Swing Orchestra“ zog die Mädchen in ihren Bann. Mit rhythmischem Klatschen nahm das Publikum schnell den Sound auf und ließ die jungen Musiker und Musikerinnen auf der Bühne zur Hochform auflaufen.
Die Begeisteruindexng steigerte sich noch als der 19-jährige George Miller fast ekstatisch sein Gitarrrensolo präsentierte. Da der junge Gitarrist am gleichen Tag Geburtstag hatte, brachten ihm die Schülerinnen der Schönstätter Marienschule spontan ein Geburtstagsständchen. Aber nicht nur die starken Töne der Jazzmusik, sondern auch die leisen Töne beherrschten die englischen Gäste mit großer Ausdruckskraft, wobei besonders die junge Jazzsängerin Abby Jackson überzeugte.
Seit über 30 Jahren leitet John Ellis das Orchester und wurde bereits von der englischen Königin für sein Engagement und seine musikalischen Leistungen mit den Jugendlichen mit dem Titel „Member of the Order of the Britisch Empire“ ausgezeichnet. John Ellis versteht es immer wieder, die Jugendlichen zu großartigen Leistungen zu motivieren.
Das „Doncaster Youth Swing Orchestra“ ist die Mittlere von drei Big Bands. Hier spielen Jugendliche im Alter von ca. 10 bis 20 Jahren. Die Musiker der Big Band waren in der vergangenen Woche Gäste der Erich-Klausener-Schule in Herten, mit der sie einen partnerschaftlichen Austausch pflegen. Auf ihrer „TOUR OF THE RUHR“ gaben sie zahlreiche Konzerte.
Das Konzert in der Borkener Schule war das letzte, bevor sie am Freitag wieder nach Doncaster zurückfuhren.
Toms Traum
Einen Eimer Wolkenschaum, einen Fingerhut Traumsalz, eine Prise Mondstaub – und viele andere kosmische Zutaten wurden zu einem leckeren Träumemix vermischt und eifrig gerührt. Zahlreiche kleine Köchinnen zauberten in der Traumküche auf der Bühne der Schönstätter Marienschule fantastische Träume für die Menschen.
Ein halbes Jahr lang hatte der Schulchor unter der Leitung von Britta Wehner für das Musical „Toms Traum“ geprobt. Am vergangenen Mittwochabend war es endlich soweit. Die Mädchen konnten Eltern, Geschwistern und Freunden zeigen, was sie leisten können. Ein spritziges, quirliges Musical war das Ergebnis ihrer langen Proben. Selbstbewusst und überzeugend sangen und spielten die jungen Künstlerinnen ihre Rollen.
Dabei ging es um den kleinen Tom, dargestellt von Elena Schroer, der in der Realität von Mathematik, Liebeskummer und bösen Jungs und in seinen Träumen von Alpträumen und fiesen Traummonstern geplagt wird. Als der Küchenchef in der Traumküche einmal eine Pause macht, übernimmt Geselle Felix den Kochlöffel. Sein nächster Traumkunde ist Tom, schlecht in Mathe, von bösen Jungs verprügelt, von Liebeskummer geplagt: der ideale Kandidat für böse Träume. Felix bekommt Mitleid mit Tom und vertauscht die Rezepte. Statt der Alptraum-Monster schickt er den lustigen Traumelf, gespielt von Jana Höing, zu Tom. Doch das gibt Ärger, denn die Monster lassen sich nicht so leicht vertreiben.
Immer wieder gab es Zwischenapplaus von den Zuschauern und man merkte den Darstellerinnen ihre Freude am Spiel an. Das Bühnenbild hatten die Schülerinnen der Klassen 5 b und 6 b mit viel Farbe und guten Ideen im Kunstunterricht hergestellt.
Schülerinnen der zehnten Klassen halfen bei der Aufführung für einen reibungslosen Ablauf. Für den am Anfang des Schuljahres neu zusammengesetzten Schulchor mit Schülerinnen der Klassen fünf bis sieben war es die erste große Aufführung, die sie mit Bravour meisterten.
"Bonjour les amis"
„Bonjour les amis“, hieß es am Montag bei der Ankunft der französischen Gastschüler an der Schönstätter Marienschule. 23 Mädchen und Jungen vom Collège Jeanne d‘Arc verbringen fünf Tage bei Gastfamilien in Borken und Umgebung.
Bereits im letzten Oktober haben die Borkener Schülerinnen der Klasse 10 b die Partnerschule im nordfranzösichen Cambrai besucht. Jetzt freuten sich alle auf den Gegenbesuch. Einblicke in den Unterricht und viele gemeinsame Fahrten sind in dieser Woche geplant.
Ein Besuch der Stadt Köln steht ebenso auf dem Programm wie das Rockmuseum in Gronau und das Textilmuseum in Bocholt. Sportlich gefordert sind die Jugendlichen in der Eishalle Dorsten. Das Spannendste bleibt aber an allen Tagen die Verständigung. Das Wörterbuch ist immer griffbereit und Hände und Füße stehen auch immer zur Verfügung.
Bereits seit 20 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Collège Jeanne d’Arc und der Schönstätter Marienschule. Im Mai 1991 fuhren Borkener Schülerinnen mit ihrer Französichlehrerin Roswitha Masqueliez, die bis heute den Austausch leitet, zum ersten Mal nach Cambrai. Seitdem findet alle zwei Jahre ein Schüleraustausch statt.
Zum diesjährigen Jubiläum begleitet der Direktor der französischen Schule, Monsieur Francis Renault persönlich, zusammen mit zwei weiteren Lehrerinnen, die Schülerinnen und Schüler. Er zeigte sich besonders beeindruckt von der sehr guten Ausstattung der Borkener Schule. Am Freitag heißt es Abschied nehmen.
EINS-LIVE Schulduell - 11. Februar 2011
Am Ausgabetag der Halbjahreszeugnisse fand in der großen Pause das EINS-LIVE Schulduell 2011 auf dem Pausenhof statt. Wie versprochen gibt es hier ein paar Fotos davon!
"Wir sind Vize-Landesmeister"
Eine tolle Leistung präsentierten die Mädchen der Turn-AG der Schönstätter Marienschule beim Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Gerätturnen. Mit dem Titel „Vize-Landesmeister“ kehrte die Mannschaft nach Borken zurück und hatte damit nur knapp die Berechtigung zur Teilnahme am Bundesfinale verpasst.
Am 10. Februar 2011 fand der Wettkampf in der Zentrale des westfälischen Turnerbundes in Oberwerries bei Hamm statt. 10 teilnehmende Mädchenmannschaften aus ganz NRW kämpften um die Fahrkarte nach Berlin. Jede Mannschaft bestand aus fünf Schülerinnen bzw. Schülern. Zu bewältigen waren Übungen an drei verschieden Gerätebahnen und drei Sonderprüfungen.
Die Gerätebahnen bestanden aus
- Reck, Boden, Sprung, Schwebebalken, Parallelbarren;
- Schattenrollen, Schattenhockwenden und
- drittens Synchronübungen.
Bei den Sonderprüfungen ging es um Standweitsprung, Stangen-/Tauklettern und Staffellauf.
Einmal wöchentlich üben die Borkener Mädchen mit ihrer Lehrerin und Trainerin Beatrix Fooke in der Turn-AG der Schule. In den letzten Wochen kamen noch viele Sondertrainingseinheiten hinzu, um für den Wettkampf gerüstet zu sein. Unterstützt wurden sie dabei von Corinna Lanfer, einer Mitschülerin aus der zehnten Klasse und selbst aktiven Turnerin. Der Einsatz hat sich gelohnt. Bereits am 15. Januar konnten sich die Schülerinnen (Jahrgänge 1998 und 99) der Wettkampfklasse IV in Mettingen beim Wettbewerb auf Regierungsbezirksebene für das Landesfinale qualifizieren.
In Oberwerries war die Spannung bei der Siegerehrung riesig. Als es dann hieß Platz zwei für die Borkener Mädchen war die Freude groß. Aber ein bisschen Wehmut war auch dabei, denn sie hatten der Mannsschaft des Sportgymnasiums Christian-Dietrich-Rabe aus Detmold die oberste Stufe des Treppchens überlassen müssen.
Von links nach rechts: Beatrix Fooke, Melanie Hark, Alina Wissing, Phyllis Beck, Pauline Füllbier, Carolin Sprenger.
